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Wer auf der Suche nach sinnvollen Begriffen ist, die für ein Webseiten-Projekt geeignet sein könnten, betreibt im Grunde genommen eine Keyword-Recherche. Natürlich ist eine Keyword-Analyse weitaus umfangreicher und detaillierter.

Das Ziel ist es, die jeweils richtigen Keywords und Keyword-Kombinationen ausfindig zu machen. Diese müssen im Idealfall passend sein, ein hohes Suchvolumen aufweisen und für entsprechenden Traffic auf der eigenen Webseite sorgen. Auch die Konkurrenz muss hierbei Beachtung finden.

Gar nicht so einfach, wenn man die Milliarden Begriffe beachtet, die für einzelne Themen relevant sein könnten.

Keyword-Recherche als Bestandteil der OnPage-Optimierung

Die Analyse passender Keywords gehört zur OnPage-Optimierung, einer Disziplin im Online-Marketing. Noch ehe überhaupt Optimierungen an einer Webseite durchgeführt werden können, muss herausgefunden werden, welche Begriffe überhaupt relevant sind.

Es gibt verschiedene Arten von Keywords und Suchanfragen.

  • Navigationale Suchanfragen: Diese Keywords sollen einen Besucher auf eine bestimmte Webseite leiten. Es handelt sich oft um Brands bzw. Markennamen oder einen bestimmten Oberbegriff eines Themas.
  • Informationelle Suchanfragen: Bei diesen Keywords steht der Erhalt von Informationen im Vordergrund. Hierbei sind die Keywords oft länger (sogenannte Longtails), wie beispielsweise Rezepte für bestimmte Lebensmittel oder ideale Grafikkarten für bestimmte Computer.
  • Transaktionelle Suchanfragen: Diese Suchanfragen führen zu einer Aktion, meistens zu einem Kaufabschluss. Gibt ein Nutzer bei Google beispielsweise Glasflasche 1l kaufen ein, dann möchte er bewusst Seiten entdecken, bei denen er jetzt eine 1-Liter-Glasflasche kaufen kann.

Themenbereiche komplett entdecken

Eine Keyword-Analyse ist nur dann sinnvoll, wenn ein Webseiten-Betreiber nicht stumpf auf ein einziges Wort optimiert. Natürlich wäre es verlockend, ein Projekt über Bücher auch nur auf den Begriff Bücher zu optimieren. Das Keyword „Bücher“ hat schließlich ein monatliches Suchvolumen von über 90.000.

Dennoch ist es viel sinnvoller, das ganze Themenspektrum abzudecken. Jemand, der nach Büchern sucht, könnte theoretisch alles wollen. Möchte die Person wissen, was es für Bücher-Kategorien gibt? Will sie Bücher kaufen? Möchte sie selbst ein Buch schreiben und lernen, wie es geht? Will sie ihr schon geschriebenes Buch verkaufen? Es gibt unendliche Möglichkeiten, sodass Webseiten-Betreiber definitiv nicht nur auf einen Begriff optimieren sollten.

Besser ist es, um beim Beispiel der Bücher zu bleiben, auch auf umliegende Themen zu optimieren. Wer sich für Bücher interessiert, möchte mit Sicherheit auch mehr über Händler, Genres und Autoren erfahren. Oft werden speziell nach günstigen Büchern gesucht oder jemand möchte gebrauchte Bücher verkaufen. Vielleicht sucht eine Person einen Buchhandel in genau seinem Ort oder möchte herausfinden, welche Bücher-Bestseller es in diesem Jahr gibt. All das sind Keywords und Begriffe, auf die Webseiten-Betreiber optimieren können.

Kleine und große Keywords bei der Recherche trennen

Wichtig ist, dass Webseiten-Betreiber sich nicht nur auf große Begriffe konzentrieren. Natürlich ist ein hohes Suchvolumen sehr verlockend, aber auch die Konkurrenz ist entsprechend stark. Die Keyword-Recherche muss daher umfangreich ausfallen.

Je nach Themengebiet kann es sein, dass eine erste Analyse über 10.000 verschiedene Wörter und Wort-Kombinationen ergibt. Nun heißt es filtern, sortieren, kategorisieren und entscheiden. Am Ende steht die fertige Keyword-Recherche, bei der genau für dieses eine Projekt

  • die besten
  • die relevantesten
  • die stärksten
  • die potenziell einfachsten
  • und insgesamt die wichtigsten

Keywords ausgewählt wurden. Nach dem reinen Suchvolumen kann dabei nicht gegangen werden, das wäre einfach, aber nicht möglich. Viel eher geht es darum, bei der Keyword-Recherche zahlreiche Faktoren abzuwägen und zu vergleichen. Auch die oben genannte Unterteilung ist zu beachten. Erhält die Person auf der Webseite Informationen oder kann sie etwas kaufen? Auch die Erwartung der Nutzer muss demnach zu den Keywords passen.

Tools für die Keyword-Recherche

Eine Person ist nicht in der Lage, alleine alle Keywords zu finden, die für ein Thema relevant sein könnten. Hier benötigt es technische Unterstützung. Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Tools, mit denen sich zumindest die grundlegende Keyword-Recherche durchführen lässt. Danach steht die Kategorisierung und Finalisierung der Recherche, erst dann ist die Analyse abgeschlossen.

Alle Tools bieten potenzielle Ideen für Keywords. Einige der Tools weisen zudem zusätzliche Informationen aus, beispielsweise das Suchvolumen, die Relevanz oder verwandte/ähnliche Begriffe. Hier kommt es ganz auf den eigenen Bedarf an. Gute Anlaufstellen sind unter anderem der Google AdWords Keyword Planer und Google Trends.

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